Mozart Gugelhupf

Mozart Gugelhupf

Im August durfte ich heuer im Rahmen des Austria Food Blog Awards nach Salzburg zu einer Veranstaltung fahren. Das war wirklich ein tolles Erlebnis. Wir durften uns das Unternehmen Claro ansehen und bekamen danach ein wunderbares Picknick mit einem 3-Gänge-Genussmenü im Glas von Dreidach serviert. Dort habe ich auch viele Bloggerkolleg:innen kennengelernt. Ein unglaublicher Tag, der mir bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird. Und diese kleine Reise hat mich dann auf meinem Heimweg durch die Stadt zu einem neuen Rezept inspiriert. Wer kennt sie nicht? Die kleinen, süchtig-machenden Mozartkugeln. Ich weiß, nicht jeder mag Marzipan, aber ich liebe ihn. Besonders in den kälteren Jahreszeiten. Warum denn also keine Mozartkugeln als Kuchen, also in meinem Fall, als Gugelhupf? Innen Pastell-Pistazien-Marzipangrün, außen mit je einer helleren und einer dunkleren Nougatschicht. Wenn der Kuchen dann noch mit einer glänzenden Schokoglasur und gehackten Pistazien vollendet wird, dann muss es einfach ein Mozart Gugelhupf sein.

Mozart Gugelhupf

Mozart hätte diesen Gugelhupf bestimmt gemocht…

Okay, das kann man nicht so genau sagen, denn die Mozartkugel wurde erst nach dem Tod des berühmten Musikers erfunden. Der Salzburger Konditor Paul Fürst widmete dem Musiker die originale Mozartkugel zum 100. Todestag, bevor sie von anderen Herstellern nachgemacht und kopiert wurde. Typisch für den Geschmack und die Optik: Ein Marzipan-Pistazien-Kern, Nussnougat und dunkle Schokolade. Die Kombination ist einfach sensationell. Aber nicht nur als Praline, sondern auch in Kuchenform. Ich sag’ da nur: Mozart Gugelhupf! Ein hellgrüner Pistazien-Marzipan-Teig, eingebettet in zwei saftigen Nussnougat-Schichten. Mit einer glänzenden Glasur und knackigen Pistazien on the top kann diesem Gugelhupf wirklich nur noch die originale Mozartkugel Konkurrenz machen :-).

Mozart Gugelhupf

Zutaten für den Mozart Gugelhupf

  • 6 zimmerwarme Eier
  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 250 g Zucker
  • 150 g Marzipan und nach Belieben Bittermandel-Aroma
  • 75 g gehackte Pistazien (ein paar davon aufbewahren für die Dekoration)
  • 250 ml zimmerwarme Milch
  • 300 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Nussnougat
  • 1 EL Backkakao (nach Belieben)
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 1 TL Kokosöl

Zubereitung des Mozart Gugelhupfs

  1. Zuerst den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupf-Form mit Butter einfetten sowie bemehlen.
  2. Ein paar der Pistazien für die Deko aufheben, den Rest in einem Mixer fein zerkleinern und inzwischen zur Seite stellen.
  3. Das Nussnougat danach über dem heißen Wasserbad oder in kurzen Abständen in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  4. Anschließend 200 ml der Milch in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Den Marzipan in kleine Stücke zupfen, unter ständigem Rühren in der Milch auflösen, nach Belieben Bittermandel-Aroma hinzufügen und die Mischung ebenfalls etwas abkühlen lassen
  5. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  6. Danach die Butter mit dem Zucker und dem Salz für ca. 5-7 Minuten weiß-cremig aufschlagen und die Eigelbe einzeln nacheinander einrühren.
  7. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermischen, sieben und abwechselnd mit dem Eischnee sowie mit der restlichen Milch unter die Butter-Dotter-Masse heben.
  8. Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel füllen und die gemahlenen Pistazien sowie die Marzipanmilch unterheben.
  9. Den Nussnougat unter die andere Hälfte des Teiges heben. Wer möchte, kann den Nougatteig noch einmal teilen und zu einer Portion 1 EL Backkakao hinzufügen. Das muss nicht sein, sieht dem Inneren der Mozartkugel aber noch etwas ähnlicher.
  10. Zuerst die Hälfte vom dunklen Nougatteig in die Gugelhupf Form füllen und verstreichen. Anschließend die Hälfte des helleren Nougatteiges in der Form verteilen.
  11. Danach die Pistazienschicht daraufgeben und zuerst mit der helleren und dann mit der dunkleren Nougatschicht abschließen.
  12. Den Mozart Gugelhupf im vorgeheizten Backofen für ca. 50-60 Minuten backen. (Stäbchenprobe!)
  13. Den Gugelhupf nach dem Backen vollständig auskühlen lassen und danach aus der Form stürzen.
  14. Für die Glasur die Zartbitterkuvertüre fein hacken und ⅔ davon mit dem Kokosöl über dem heißen Wasserbad schmelzen. Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, das restliche Drittel einrühren und den ausgekühlten Gugelhupf mit der Glasur überziehen.
  15. Den Mozart Gugelhupf mit Pistazien bestreuen und genießen!

Ich wünsche euch gutes Gelingen und viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Celina

Mozart Gugelhupf
Mozart Gugelhupf

Mozart Gugelhupf

Die sensationelle Geschmacks-Kombination der originalen Salzburger Mozartkugeln in diesen Mozart Gugelhupf verpackt. Muss ich noch mehr dazu sagen?
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Gericht: Gugelhupf
Land & Region: Österreich
Keyword: Schokolade, Marzipan, Nougat
Portionen: 1 Gugelhupf
Autor: Celina Hruschka

Zutaten

Zutaten für den Mozartgugelhupf

  • 6 zimmerwarme Eier
  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 250 g Zucker
  • 150 g Marzipan und nach Belieben Bittermandel-Aroma
  • 75 g gehackte Pistazien (ein paar davon aufbewahren für die Dekoration)
  • 250 ml zimmerwarme Milch
  • 300 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Nussnougat
  • 1 EL Backkakao
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 1 TL Kokosöl

Anleitungen

Zubereitung des Mozart Gugelhupfs

  • Zuerst den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupf-Form mit Butter einfetten sowie bemehlen.
  • Ein paar der Pistazien für die Deko aufheben, den Rest in einem Mixer fein zerkleinern und inzwischen zur Seite stellen.
  • Das Nussnougat danach über dem heißen Wasserbad oder in kurzen Abständen in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  • Anschließend 200 ml der Milch in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Den Marzipan in kleine Stücke zupfen, unter ständigem Rühren in der Milch auflösen, nach Belieben Bittermandel-Aroma hinzufügen und die Mischung ebenfalls etwas abkühlen lassen
  • Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  • Danach die Butter mit dem Zucker und dem Salz für ca. 5-7 Minuten weiß-cremig aufschlagen und die Eigelbe einzeln nacheinander einrühren.
  • Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermischen, sieben und abwechselnd mit dem Eischnee sowie mit der restlichen Milch unter die Butter-Dotter-Masse heben.
  • Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel füllen und die gemahlenen Pistazien sowie die Marzipanmilch unterheben.
  • Den Nussnougat unter die andere Hälfte des Teiges heben. Wer möchte, kann den Nougatteig noch einmal teilen und zu einer Portion 1 EL Backkakao hinzufügen. Das muss nicht sein, sieht dem Inneren der Mozartkugel aber noch etwas ähnlicher.
  • Zuerst die Hälfte vom dunklen Nougatteig in die Gugelhupf Form füllen und verstreichen. Anschließend die Hälfte des helleren Nougatteiges in der Form verteilen.
  • Danach die Pistazienschicht daraufgeben und zuerst mit der helleren und dann mit der dunkleren Nougatschicht abschließen.
  • Den Mozart Gugelhupf im vorgeheizten Backofen für ca. 50 -60 Minuten backen. (Stäbchenprobe!)
  • Den Gugelhupf nach dem Backen vollständig auskühlen lassen und danach aus der Form stürzen.
  • Für die Glasur die Zartbitterkuvertüre fein hacken und ⅔ davon mit dem Kokosöl über dem heißen Wasserbad schmelzen. Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, das restliche Drittel einrühren und den ausgekühlten Gugelhupf mit der Glasur überziehen.
  • Den Mozart Gugelhupf mit Pistazien bestreuen und genießen!
    Mozart Gugelhupf

7 Kommentare

  1. 5 stars
    Was für eine geniale Idee! Der Guglhupf schaut sooo schön und verführerisch aus!!!????

  2. 5 stars
    Was für eine wunderschöne Geschichte rund um das Rezept! Der Gugelhupf sieht himmlisch aus und ich würde sofort ein Stückchen (oder auch mehr.. ?) nehmen ?

  3. 5 stars
    Der beste Gugelhupf den ich je gegessen habe. Sooooo lecker habe ihn heute das 3 mal gebacken

  4. 5 stars
    Ein Gedicht… die Zubereitung ist etwas kompliziert aber lohnt sich… jedoch die Backzeit dauert wesentlich länger… Vielen lieben dank für dieses zauberhafte Rezept

    • Das freut mich sehr! Ja, da hast du Recht. Bezüglich der Backzeit: jeder Backofen und jede Form sind verschieden, deshalb kann die Backzeit immer etwas variieren. Aber mit der Stäbchenprobe weiß man ja dann genau, ob der Kuchen schon durch ist 🙂
      Danke für dein Feedback!

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