Lebkuchen

Lebkuchen

Wer liebt ihn nicht? Den süßen und würzigen Duft von Lebkuchen, wenn sich der Teig im Backofen zu einem wunderbaren köstlichen Weihnachtsgebäck verwandelt. Lebkuchen gibt es in allen möglichen Formen und Variationen und wäre einfach nicht mehr wegzudenken, besonders in der Vorweihnachtszeit und im Winter. Da das süße “Gewürzbrot” einige Zeit in den Keksdosen reifen sollte und dadurch auch weich wird, habe ich jetzt am 2. Dezember dieses Lebkuchenrezept für euch:

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2. Türchen: Köstlicher Lebkuchen

Lebkuchen ist eines der berühmtesten Gebäcke auf der Welt. In vielen Ländern und Kulturen gehört dieses süße “Gewürzbrot” einfach zur Weihnachtszeit dazu, aber auch auf Jahrmärkten und anderen Festen wurde es zum festen Bestandteil. Man denke zum Beispiel nur einmal an die bunten Lebkuchenherzen am Oktoberfest. Lebkuchen ist sehr lange haltbar und schmeckt Kindern sowie Erwachsenen gleichermaßen. Außerdem kann dieses leckere Gebäck mit Schokolade, Mandeln, Haselnüssen, Früchten oder mit ganz vielen anderen Zutaten verfeinert und verziert werden.
Hier habe ich ein einfaches Lebkuchen-Grundrezept für euch, das ihr beliebig nach euren Vorstellungen weiterverarbeiten und abwandeln könnt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem kunterbunten Lebkuchenhäuschen oder mit witzigen Lebkuchenmännchen? Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Zutaten für den Lebkuchen (ca. 75-80 Stück)

  • 550 g Roggenmehl
  • 260 g Honig
  • 150 g brauner Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 60 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 ½ TL Natron
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Kakao
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Milch zum Bestreichen

Zutaten für die Zuckerglasur

  • 200 g Puderzucker
  • 3-4 EL Wasser

Zubereitung des Lebkuchenteiges

  1. Zunächst Honig, Zucker und Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze so lange erwärmen, bis eine glatte Masse entsteht.
  2. Den Topf vom Herd ziehen, etwas abkühlen lassen und die Eier einrühren.
  3. Mehl, Mandeln, Natron und Gewürze in eine Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen vermischen.
  4. Die Honig-Zucker-Mischung zum Mehl hinzufügen und mit den Knethaken einer Küchenmaschine/eines Handrührgeräts oder mit den Händen zu einem festen, aber dennoch geschmeidigen Teig verkneten.
  5. Anschließend den Lebkuchenteig zu einer Kugel formen, flach drücken und abgedeckt mindestens 2 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.
  6. Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen und 2-3 Backbleche mit Backpapier auslegen.
  7. Nun den gekühlten Lebkuchenteig halbieren (so lässt er sich leichter verarbeiten), eine Hälfte zur Seite legen und den anderen Teil auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen.
  8. Anschließend verschiedene Formen ausstechen, diese dann mit Milch bestreichen und immer ein volles Backblech im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.
  9. Der Lebkuchen ist nach dem Backen zunächst sehr weich und wird nach dem Auskühlen etwas fester. Das ist in Ordnung so! Die Plätzchen nach dem Dekorieren einfach in eine Keksdose geben und Apfelscheiben dazulegen. So wird der Lebkuchen mit etwas Geduld wieder wunderbar weich.

Zubereitung der Zuckerglasur

  1. Den Puderzucker in eine Schüssel sieben, das Wasser löffelweise hinzufügen und gut verrühren. (Es sollte ein dickflüssiger, glatter Guss entstehen.)
  2. Den Zuckerguss in einen Spritz- oder Gefrierbeutel füllen und eine kleine Spitze abschneiden.
  3. Nun die Lebkuchenplätzchen mit dem Zuckerguss dekorieren und über Nacht trocknen lassen

Lebkuchen braucht etwas Zeit, um zu “reifen”, seinen Geschmack voll und ganz zu entfalten und vor allem weich zu werden. Apfelscheiben in der Keksdose beschleunigen diesen Vorgang. (Die Apfelscheiben alle 2-3 Tage austauschen, damit sich kein Schimmel bildet, denn das wollen wir natürlich nicht!😉)

Ich wünsche euch viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachbacken!

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