Mürbeteig

Mürbeteig: So zergeht er auf der Zunge

Mürbeteig ist ein echter Allrounder: Ob zu Weihnachten als Grundlage für köstliche Plätzchen, als Grundteig für Tartes und Torten oder für leckere Desserts.

Grundsätzlich gibt es viele verschiedene Mürbeteig-Grundrezepte bzw. Herstellungsarten. Alle zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass viel Butter verwendet wird. Dieser hohe Anteil an Fett bewirkt, dass der Teig nach dem backen schön mürbe wird (Einfach ausgedrückt: Er zergeht wunderbar auf der Zunge.).
Ich verwende meistens einen 1-2-3 Mürbeteig, weil dieser meiner Meinung nach am einfachsten in der Herstellung ist und am Besten schmeckt. Dazu werden 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter und 1 Teil Zucker verknetet. Meistens füge ich noch 2 Eigelbe, eine Prise Salz und je nachdem verschiedene Aromen wie Zitronenschale, gemahlene Nüsse, Kakaopulver oder Ähnliches hinzu.

Tipps bei der Zubereitung von Mürbeteig

Die Herstellung eines Mürbeteigs ist eigentlich kein Hexenwerk. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass…

  • …alle Zutaten kalt sind. Besonders Butter, Eigelb und Milch.
  • …die Zutaten rasch verknetet werden, damit sie schön kalt bleiben.
  • …der Teig im Kühlschrank Zeit zum Ruhen bekommt. Am Besten den Teig am Vortag zubereiten und am nächsten Tag verarbeiten.
  • …der Teig nicht zu lange im Warmen stehen muss. (Zum Beispiel: Bei Weihnachtskekse immer nur einen Teil des Teiges verarbeiten und den Rest währenddessen wieder in den Kühlschrank stellen.)

Wenn der Teig in einer Tarte- oder Springform gebacken wird, muss diese nicht eingefettet werden. Praktisch oder? Dem hohen Fettgehalt sei Dank!
Außerdem kann Mürbeteig eingefroren werden und lässt sich so wunderbar auf Vorrat zubereiten. Im Gefrierfach hält er sich ca. 2,5 – 3 Monate.

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Herstellung eines Mürbeteiges

Herstellung in der Küchenmaschine

Ich verwende bei meiner Kenwood Küchenmaschine immer den K-Haken zum Verkneten für Mürbeteig. Dadurch erfolgt die Herstellung des Teiges immer besonders schnell und durch die kalte Schüssel sowie das kalte Rührelement, wird der Teig nicht so schnell warm.

Herstellung mit den Händen

Beim Verkneten mit den Händen wird das Mehl zur “Grundfläche” auf der Arbeitsplatte.  Nun werden Zucker und Butter (kalt und klein geschnitten) dazugegeben. Mit einem langen Messer werden alle Zutaten nun zerhackt. Anschließend wird eine Mulde in das Mehl gedrückt, die Eigelbe hinzugefügt und alle Zutaten rasch mit den Händen verknetet. So viel Liebe und Geduld kann eine Küchenmaschine gar nicht in einen Teig bringen, deshalb sind die handgemachten Weihnachtskekse einfach immer noch die Besten!

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Habt ihr jetzt Lust bekommen, euch an einem richtig auf der Zunge zergehenden Mürbeteig zu versuchen?
Dann klickt auf den Link zu meinem Mürbeteig Grundrezept: Mürbeteig – Grundrezept

Andere Mürbeteig-Rezepte:

Limettentarte mit Beeren

Märchenhafte Apfeltarte

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